Neuseeland V – Von Hobbits und schwarzem Sand

Wenn wir auf der Rallye Paris-Dakar unterwegs wären, dann würde der Tag heute als Verbindungsetappe zwischen zwei Wertungsprüfungen gelten.

Sind wir aber nicht und deshalb ist es profanerweise einfach ein Tag des Transfers gewesen: Von Dargaville ging es über die M 12 und die M1 nach Pokeno, wo wir den „Highway“ Richtung Tasmanische See verließen. Bilder von unterwegs sind rar und die Erlebnisse ebenfalls, aber wir haben die Fahrt sehr genossen.

Eine Felsnadel irgendwo an der M 12 zwischen Dargaville und Brynderwyn

Eine Felsnadel irgendwo an der M 12 zwischen Dargaville und Brynderwyn

Auckland im Vorbeifahren

Auckland im Vorbeifahren

 

Der Waikato River irgendwo zwischen Te Kohanga und Port Waikato

Der Waikato River irgendwo zwischen Te Kohanga und Port Waikato

Heute nächtigen wir in Port Waikato, das sich vor allem durch drei Dinge auszeichnet:

  1. Es ist der nördlichste Punkt in Neuseeland, an dem Szenen für die „Herr der Ringe“-Filme gedreht wurden: Etwa 10 Kilometer von hier befinden sich auf dem Gelände einer Farm ein paar Kalksteinklippen, die im Film die Wetterspitze darstellten.
    Die vielen Filmfreaks haben offenbar den Farmern gehörig auf dem Acker und den Nerven herumgetrampelt, denn man kann diese Location nun nicht mehr besuchen… deshalb also keine Photos davon.
  2. Hier gibt es einen ziemlich coolen Sunset-Beach, der (beinahe logischerweise) zur Tasmanischen See hin liegt, schwarzen Sand hat und einen guten Surf hat. Der Surf ist in diesem Falle wirklich nur im Sommer aktuell und die Sonne versteckte sich für den Untergang heute hinter einer dicken Wolkendecke. Deshalb gibt es nur ein Bild aus der Dämmerung – morgen eventuell dann noch mal mehr.

    Zum Glück war es noch nicht ganz dunkel... schwarzer Sand in der Dämmerung

    Zum Glück war es noch nicht ganz dunkel... schwarzer Sand in der Dämmerung

  3. Und hier liegt relativ verkehrsgünstig einer der Campingplätze unseres Vertrauens (Top 10 Holiday Park Port Waikato).

Um letzteres ausführlich nutzen zu können, stoppten wir in Auckland in einem Einkaufszentrum und versorgten uns mit neuem Lesestoff und Zutaten für das Abendessen. Hier wieder etwas für die Foodies (man kann also auch im Wohnmobil einigermaßen gut kochen):

  • Kräuterblattsalat mit einem Avocado-Tomaten-Pilz-Ragout und einem Dressing aus neuseeländischem Olivenöl, Honig und Balsamico.

    Das alles...

    Das alles...

  • Souttiertes Lachsteaks auf Kräuterbett mit einem Kumara-Tomaten-Kompott

    ...und noch viel mehr...

    ...und noch viel mehr...

  • Dazu tranken wir einen Morton Brut Sparkling und zum Nachtisch gibt es gerade neuseeländische Schokolade…

    ...gibt's aus unserer kleinen Küche.

    ...gibt's aus unserer kleinen Küche.

Morgen steht die Coromandel Halbinsel auf dem Programm und am Freitag werden wir dann leider schon wieder abreisen… hatten wir schon gesagt, dass wir zu wenig Zeit haben???

2 comments

  1. Christian’s avatar

    Ihr, immer noch “on the beaten track”-Befindlichen,

    ich habe das ja selbst schon (ironisch!) angemerkt mit dem “Zeit-Issue”, aber betrachtet aus der Perspektive eines (”Häftlings”) in Frankfurt im Büro sitzend, kann ich nur kommentieren: …das Ende des heutigen Berichtes ist eine Frechheit!!!

    Have fun and enjoy,

    Christian & Anke mit Anne-Catherine

  2. T. Schantz’s avatar

    Beneidenswert! Viel Spaß auf Ihrer weiteren Reise :-)

    Viele Grüße (jetzt) aus Wiesbaden.

    T. Schantz

Comments are now closed.